Steak Crostinis - Fingerfood

(*Anzeige) Crostinis sind ein Gericht aus der italienischen Küche. Klassisch werden dafür Weizenbrot Scheiben mit Knoblauch eingerieben und mit Olivenöl beträufelt. Dazu gibt es unzählige Rezepte und Variationen. Die knusprigen Scheiben Brot werden zum Beispiel mit Parma Schinken, Lachs oder Garnelen belegt, auch Tomatensalat ähnlich wie beim Bruschetta ist ein tolle Sache. Wir stellen euch heute eine Kreation der ganz besonderen Art vor. Das Steak Crostini mit dem Gewinner der World Steak Challenge 2021. Steak Crostinis mit Flank Steak Tranchen von THE BLACK aus Uruguay von Doncarne.

Auf unser Steak Sandwich gesellen sich nur besondere Zutaten. Auf das frische und kross angeröstete Baguette kommen medium gegarte Scheiben vom Black Angus Flank, oben drauf geschmorte Zwiebeln, ein bisschen Chili und eine feurige Mayo. Man kann die kleinen Crostinis super als Starter servieren, auch auf einem Buffet sind sie ein Highlight. Sie sehen unglaublich gut aus, man kann sie super variieren und sie schmecken einfach unglaublich gut.

Gehen wir nochmal auf das Fleisch ein. World Steak Challenge hört sich schon mal großartig an, aber die gewinnt man nicht einfach nur so. Vor allem nicht direkt zweimal hintereinander. Das Fleisch von THE BLACK hat die Challenge nämlich im Jahr 2019 und im Jahr 2021 gewonnen. Bei den Tieren aus Uruguay handelt es sich um 100% Black Angus Rinder die auf den grünen Feldern Uruguays unter freiem Himmel gehalten werden. Umgerechnet stehen jedem Tier 10.000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Das kann man sich gar nicht vorstellen. Aber das kann man schmecken. Die für Amerika klassische Getreide-Fütterung gibt dem Fleisch einen ganz besonderen Geschmack. Ich erinnere mich bei dem Geschmack direkt an einen Steakhouse Besuch vor ein paar Jahren, bei dem ich mein erstes Steak aus Urugay serviert bekommen habe. Es ist und bleibt einfach ein unglaublich tolles Erlebnis. Schön das man es jetzt auch bei Doncarne kaufen kann. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit.

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Zutaten:

1St.     Flanksteak Uruguay "THE BLACK" Doncarne

1 St.    frisches Baguette Rezepte

10 St.  Zwiebeln mittelgroß

1 St.    Jalapeno

1 St.    Chili Rot

            Mayonaise

            Cayenne Pfeffer (oder Chili Pulver)

            Tomatenmark

            Kresse

            Zucker

            Butter

            Olivenöl

            Salz & Pfeffer

Anleitung:

Als erstes bereiten wir die geschmorten Zwiebeln vor.

Die Zwiebeln schälen, in recht dünne Ringe schneiden und die Ringe auseinanderdrücken. Die Zwiebelringe sollten nicht zu dünn und nicht zu dick sein. Einen guten Schuss Olivenöl in eine Pfanne gießen und darin einen Esslöffel Butter bei mittlerer Hitze schmelzen. Wenn die Butter Öl-Mischung geschmolzen ist und anfängt zu schäumen, kommen die Zwiebeln in die Pfanne. Die Zwiebeln in der Gusspfanne* salzen und unter gelegentlichem rühren langsam glasig anschwitzen. Das sollte bei mittlerer Hitze ca. 5-10 Minuten dauern.  Sind die Zwiebeln glasig und weich könnt Ihr das ganze pfeffern und einen Esslöffel Zucker über die Zwiebeln streuen. Jetzt heißt es Geduld bewahren. Die Temperatur brauch nicht erhöht werden. Die Zwiebel Zucker Masse immer wieder umrühren und dafür sorgen, dass kein Zucker am Pfannenboden anbrennt. Das Karamellisieren sollte bei moderater Hitze ca. 20 Minuten dauern. Der Zucker ist karamellisiert und die ganze Zwiebelmasse wird langsam gold bräunlich. Jetzt könnt Ihr die duftenden frisch karamellisierten Zwiebeln abschmecken, nach bedarf salzen und pfeffern und aus der Pfanne holen. Ein absoluter Genuss und super schnell gemacht.

Jetzt geht es an die restlichen Vorbereitungen, für die Mayo gebt ihr etwas Mayonnaise, ein bisschen Tomatenmark für die Farbe und Cayenne für die Schärfe dazu. Das könnt ihr am besten selber abschmecken damit es nicht zu scharf wird. Die Chilis und die Jalapenos werden hauchdünn geschnitten und die Kresse gezupft. 

Das Flank-Steak sollte schon 1-2 Stunden bei Raumtemperatur ruhen, dann wird es mit einer guten Prise Meersalz einmassiert und wir können starten.

"Hier streiten sich wie so oft die Gelehrten. Salzen oder Pfeffern? Vorher oder nachher? Grundliegend entzieht Salz dem Fleisch Wasser. Der Feuchtigkeitsverlust beim Salzen ist jedoch so gering bei der kurzen Einwirkzeit, dass es sich eh nur auf die obersten Millimeter der Fleischoberfläche auswirkt. Hier verdampft die Feuchtigkeit aber beim Grillen sowieso sofort. Logisch bei über 300 C°. Also hat es obwohl es erstmal logisch klingt, nicht zu Salzen, keinen wirklichen Nachteil. Es hat aber einen großen Vorteil. Das Salz kann in die Oberfläche eindringen und gibt zusammen mit den Röstaromen eine unglaublich aromatische Kruste, auf die ich nicht verzichten möchte. Anders ist es jedoch mit dem Pfeffer. Pfeffer wird bei hohen Temperaturen Bitter (es gibt aber beim Pfeffer Ausnahmen) und ist bei gut gereiftem Fleisch auch für viele Leute fehl am Platz. Fazit: Salzen vorher – Pfeffern nachher oder gar nicht."

Das Steak wird auf einem vorgeheizten Grillrost für ca. 5 Minuten gegrillt. Das heißt 2,5 Minuten je Seite, ich drehe es jeweils nach der Hälfte der Zeit um 90 C° um ein schönes Branding auf dem Steak zu haben. 

Jetzt kommt das Steak vom Rost und wird bei indirekter Hitze und rund 150 Grad zu Ende gegart. Das Fleisch hat einen perfekten medium Gargrad bei 52-54 C°, das ist meine persönliche Meinung.

Jetzt darf das Fleisch noch ein paar Minuten ruhen und wir schneiden das Baguette in Scheiben und rösten es auf dem Grill kurz an. Dann wird das Flank tranchiert, etwas Mayo kommt  auf das Brot, die Tranchen vom Flank dazu, geschmorte Zwiebeln oben drauf, dann etwas feurige Chili Mayo und das Grünzeug.

Es sieht nicht nur unglaublich toll aus, es schmeckt auch noch kalt genau so gut wie warm. Ich bin gespannt wie ihr es findet, lasst es euch schmecken.

Arbeitszeit:       1 Stunden

"*Dieser Blogbeitrag ist in Kooperation mit Doncarne entstanden"

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