klassischer Gänsebraten

(*Anzeige) Vorweihnachtszeit ist Gänsezeit und ich liebe diese Zeit. Gänsebraten ist einfach was ganz besonderes, der Duft, die Sauce, der Geschmack und die Beilagen sind einfach der Knaller. Ganz klassisch kenne ich die Martinsgans mit Kartoffelklösen, Maronen und Bratapfel. Bei mir kommt der Gänseschmaus mit Serviettenknödeln, Rotkohl, ner geilen Sauce und Preiselbeere auf den Teller. 

"Die Gänsekeule und die Gänsebrust von der Koluda Gans habe ich vom Fleisch Dealer meines Vertrauens, DONCARNE. Die Rasse der weißen Koluda-Gans stammt ursprünglich aus Dänemark. Heute stellt sie ein nationales Kulturgut Polens dar. Die Tiere dürfen in Freilandhaltung auf den weitläufigen Weideflächen aufwachsen und sich frei bewegen. Für kältere Tage und die Nächte stehen dem Geflügel jederzeit Stallungen zur Verfügung. Die Gans zeichnet sich besonders durch ihre hervorragende Fleischqualität aus, welche das Ergebnis einer angemessenen Wachstumsgeschwindigkeit und naturbelassenem Futter ist. Das Gänsefleisch ist dunkel, der Geschmack ist kräftig und intensiv. Aktuell könnt ihr auch die original Lohmarsche Freilandgans zu Weihnachten vorbestellen."

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Zutaten

2 ST     Gänsekeule

2 ST     Gänsebrust

3 ST     Apfel

3 ST     Zwiebeln

1 Hd     Majoran

200 ml  Gemüsebrühe

1 L        Kalbsfond

1 L        Hühnerbrühe

2 ST     Äpfel

2 ST     Zwiebeln

             Speisestärke

             Salz & Pfeffer

             Preisselbeeren im Glas

             Semmelknödel

             Rotkohl

kleiner Tipp

Tipp "Ihr könnt das Rezept 1 zu 1 genau so auch für eine ganze Gans anwenden. Dafür kommen die Äpfel, die Zwiebeln und der Majoran einfach als Füllung in die Gans."

Anleitung Gänsebraten:

Als erstes bereiten wir ein großes, tiefes Backblech vor und heizen den Ofen auf 170 Grad Umluft ein. Jetzt schneiden wir die 3 Äpfel und 3 Zwiebel in Stücke, Rebeln den Majoran und vermengen die "Füllung" in einer Schüssel. Jetzt wird alles mit Salz und Pfeffer gewürzt und auf dem Backblech verteilt. Dann legen wir die 2 Keulen und die 2 Gänsebrüste auf das Blech. Wenn ihr eine ganze Gans machen wollt, könnt ihr die Zwiebel-Apfel-Masse als Füllung in die Gans geben. Jetzt gießt ihr die Gemüsebrühe an und gebt das Blech für gute 2 Stunden in den vorgeheizten Backofen.

Wenn die Keulen und Brüste schön Farbe bekommen haben kommt das Blech aus dem Ofen. Jetzt kommt der eigentlich wichtige Teil für einen guten Gänsebraten. Wir machen die Gänsesauce.

Für die Sauce brauchen wir ALLES vom Blech. Wir lösen die Brüste aus und hacken die Karkasse/Knochen in 2 Hälften, so das sie in den Topf passen. Dann kommt das ganze Fett, der Bratenansatz, die Äpfel und die Zwiebel in den Topf. Die Keulen und die Brüste werden abgedeckt und zur Seite gestellt. Jetzt kommt der Kalbsfond, die Hühnerbrühe und die 2 frischen Zwiebeln dazu. Die 2 frischen Äpfel werden in Stücke geschnitten und kommen auch in den Topf. Jetzt lassen wir die Sauce für gute 3 Stunden bei niedriger Temperatur und ohne Deckel simmern. Die Sauce sollte nicht stark kochen, sondern leicht vor sich hin köcheln. Nach 3 Stunden könnt ihr die Sauce durch ein feines Sieb geben und sie entfetten. Dafür lasst ihr die Sauce (draußen oder im Kühlschrank) abkühlen, dadurch wird das Fett hart und ihr könnt es ganz einfach mit dem Löffel abschöpfen. Danach wird die Sauce weiter ein reduziert. Wenn die Sauce eine schöne karamell Färbung und die richtige Intensität hat, könnt ihr 1 TL Speisestärke in 10 ml Wasser auflösen und dazugeben um die Sauce anzudicken.

Wenn die Sauce und die Beilage fertig sind kommt die Gans nochmal bei 230 Grad in den Ofen. Wenn die Kruste perfekt ist wird angerichtet und dem Gänse Genuss steht nichts mehr im Wege.

Arbeitszeit:      7 Stunden

Temperatur:    170 Grad

"*Dieser Blogbeitrag ist in Kooperation mit DONCARNE entstanden"

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Weitere Rezepte:

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Rumpsteak mit Chimichurri
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