Japanische GYOZA mit Schweinefleischfüllung

Gyoza sind kleine japanische Teigtaschen mit Füllung. Der Klassiker ist gefüllt mit einer würzigen Mischung aus Schweinefleisch, Weißkohl und Frühlingszwiebeln. Jeder der schon mal in Japan im Urlaub war kennt sie. Die Masse wird in einer Hülle aus einem dünnen nudelartige Teig kunstvoll eingefalten. Danach werden sie gebraten und gedämpft, dass ist auch das Besondere. Durch das Braten bekommen sie eine schöne knusprige Haut und durch das Dämpfen wird der Rest der Hülle schön weich. Dazu ein kräftiger Dip mit ordentlich Knoblauch und ich bin im Himmel.

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Das Rezept aus der Ramen Bibel (Buchtipp)

"Ich bin absolut keine Leseratte und man muss mich schon ziemlich gut ködern um mich für ein Buch zu begeistern, aber dieses Buch hat mich in seinen Bann gezogen. Ich liebe Ramen, Ramen sind japanische Nudelsuppen die es einfach in sich haben. In diesem Buch bin ich auch über das Gyoza Rezept gestolpert und muss sagen, die Teile sind unglaublich. Unglaublich lecker und unglaublich schnell selbst gemacht." *Werbung

Zutaten:

20 ST     Gyoza- Blätter (Asialaden)

100 g    Weißkohl, fein gehackt

4 EL      Neutrales Öl

4 ST      Frühlingszwiebel

1 ST       Knoblauch Zehe gerieben

125 ML Wasser

200 g    Schweinehack

1,5 TL    Sesamöl

1 EL       geriebener Ingwer

1 TL       Salz

1 TL       Speisestärke

 

 

Sauce:

50 ML    Soja Sauce (z.B. KIKKOMAN)

2 EL       Reisessig

2 ST       Knoblauchzehen gehackt

1/2 EL    geröstete Sesam, zerstoßen

1 ST       Frühlingszwiebel fein gehackt

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Anleitung:

Die Zutaten für die Sauce zusammen in eine Schüssel geben, verrühren und zur Seite stellen. Das geht schnell und wenn die Sauce etwas ziehen kann, wird sie um so besser. Die könnt ihr also auch super vorbereiten.

Die Gyoza Blätter könnt ihr über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. Lasst sie verpackt bis ihr sie braucht, da sie sonst schnell austrocknen.

Den Weißkohl bratet Ihr mit 2 Löffeln Öl in der Pfanne bei mittlerer Hitze etwas an, damit er Farbe bekommt und er weich wird. Dann kommt die gute Hälfte der Frühlingszwiebeln dazu und wird auch weiter mit angeschwitzt. Als nächstes könnt ihr den geriebenen Knoblauch dazu geben, alles durchschwenken und mit 50ml Wasser angießen. Jetzt kann die Mischung etwas köcheln bis das Wasser wieder verdunstet ist. Jetzt ist der Kohl soft und ihr könnt ihn aus der Pfanne in eine Schüssel geben und auskühlen lassen.

Jetzt kommt das Hackfleisch, das Sesamöl, der Ingwer und das Salz dazu und alles wird kräftig durch gemengt. Ruhig hier mal abschmecken.

Jetzt gehts ans Eingemachte, die Gyoza Künste werden euch nicht direkt beim ersten Blatt ereilen, aber es ist auch nicht schlimm wenn die Taschen wie eine Ravioli flach gefalten werden. Ich habe einen Teelöffel genommen und eine kleine Kugel in die Mitte gegeben. Dann habe ich die Ränder mit kaltem Wasser etwas feucht gemacht und versucht die Taschen wie die richtigen Gyozas in kleine Falten zu legen. Hier solltet Ihr vielleicht mal ein paar Versuche machen.

Wenn alle 20 Gyozas fertig sind, kommt das restliche Öl in die Pfanne und wird erhitzt. Die Gyozas werden in der Pfanne in einem Kreis (mit der Flachen Seite nach unten) aufgestellt und ein paar Minuten in der Pfanne leicht braun angeröstet. Jetzt könnt ihr die restlichen 75ml Wasser mit der Stärke vermengen, alles über die Gyozas gießen und den Deckel drauf machen. Ziemlich genau 3 Minuten dauert es bis die Taschen schön weich und weiß geworden sind. Jetzt sollte das Wasser verdunstet sein und die Stärke am Boden für eine schöne krosse Haut gesorgt haben.
Alles auf einen Teller stürzen, die restlichen Frühlingszwiebeln drüber und direkt mit der Sauce servieren.

Der absolute Hammer. Bald gibt es dann hier auch noch mal ein paar Ramen Rezepte. Aber die Gyozas lohnen sich auf jeden Fall.

Arbeitszeit:       1 Stunde

Hier gehts zum Asien Spezial

Ein paar klassische asiatische Wokgerichte die ich von meinen Asienurlauben mitgebracht habe findet Ihr hier.

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Asia Flap mit Zuckererbsen

"Wer meint, man könnte ein Flap Meat nur als Steak zubereiten, der sollte sich unbedingt mal die Zeit nehmen und sich von mir eine Runde in die asiatische Küche entführen lassen. Ich habe eine große Schwäche für die ehrliche fernöstliche Küche und habe mit dem Flap Meat einen absoluten Asia Klassiker gezaubert. Hier gehts zum Rezept."

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